Unsere aktuellen Themen

Senden, August 2020:

 

Hallo Zusammen, nun geht es mit großen Schritten auf die Kommunalwahl am 13. September zu.

 

Wir l(i)eben Senden

 

Natürlich treten wir wieder genau deshalb wieder an. :-)

Wir möchten wieder in den Rat der Gemeinde Senden einziehen! Hier sind wir bereits mit drei Mitgliedern vertreten. Aber - da geht doch mehr, oder?!

 

Hiermit möchten wir in die Wahl und die Diskussionen mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger gehen:

 

Die Details unseres Parteiprogramms möchten wir in den nächsten Jahren weiterhin gemeinsam mit Ihnen, der Bürgerstimme, gestalten. Uns kommt es nicht so sehr wie den etablierten Parteien darauf an, Papier zu füllen oder Wahlversprechen zu machen, an die sowieso keiner ernsthaft glaubt, sondern mit klaren, überschaubaren Zielen und Arbeitsschwerpunkten, die sozusagen aus dem Sendener  Alltagsleben gegriffen sind, Eckpfeiler für unsere politische Arbeit zu setzen. Deren erfolgreiche Umsetzung sehen wir als unsere vordergründige Aufgabe an und hoffen damit dem Vertrauen, dass Sie uns durch Ihre Stimme geben, mehr als gerecht zu werden.

 

 

Handlungsfelder gibt es reichlich; beispielhaft benennen möchten wir Ihnen nur einige Punkte:

 

Wir möchten einen Teil des Bürgerparks Eventpark nennen und auch so umgestalten:

ü  Unsere Kinder und Jugendlichen werden oft kritisiert, wenn sie laut auf der Straße spielen oder den 1. Mai am Kanal feiern, aber attraktive Alternativen wie Bolzplätze, Spielplätze oder jugendgerechte Treffpunkte fehlen.

Wir setzen uns daher aktiv dafür ein, dass für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein Skate- und Bikepark mit angrenzendem großem Spielplatz bekommen. Die UWG Senden möchte dieses umsetzen.

ü  Wir werden uns des Weiteren für einen attraktiven Platz für eigentlich alle Bürger und Veranstaltungen aller Art einsetzen – eine Art kleines Amphietheater mit sehr vielen, auch kulturellen Möglichkeiten.

ü  Eine Skater-Night für und in Senden – wir möchte nicht nur darüber reden – wir werden uns für dieses zusätzliche gemeindliche Angebot stark machen! Die Ortsteile können wir hier übrigens fantastisch einbinden!

ü  Unser Gemeinschaftsleben könnte beispielsweise dadurch weiter belebt werden durch eine in allen Ortsteilen wechselseitig durchgeführte Skater-Night und/oder eine wieder im Ortskern beheimatete Kirmes.

ü  Wir begrüßen ausdrücklich die Einrichtung eines Jugendparlamentes für Senden, in dem Jugendliche ihre eigenen Ideen aktiv einbringen können, um sich dadurch Gehör zu verschaffen. Diesen Vorschlag tragen und unterstützen wir ausdrücklich mit!

 

ü  Eine seit langem diskutierte #Fußgängerzone wurde niemals ernsthaft in Erwägung gezogen. Obwohl sich viele Eltern mit ihren Kindern einen sicheren Aufenthalt für ihre Kinder wünschen, ist die Herrenstraße nach wie vor eine Durchgangsstraße, die es Eltern unmöglich macht, ihre kleinen Kinder „von der Hand“ zu lassen. Eine weitere Steigerung der Aufenthaltsqualität im Ortskern könnte unseres Erachtens durch eine zusätzliche Verkehrsberuhigung erreicht werden.

Aus vielen Gesprächen mit Mitbürgern wissen wir, dass ein gemeinsamer Aufenthaltsort, ein Treffpunkt, eine „nette, liebevoll gestaltete Ecke“ immer wieder gesucht, aber leider nie gefunden wird. Das gilt für junge, wie für ältere Mitbürger.

Daher schlagen wir vor, für den möglichen Bereich einer Fußgängerzone, diese für eine geraume Zeit testweise einzurichten.

 

ü  Die Infrastruktur ist im Bereich Fahrradmobilität deutlich verbesserungswürdig. Wenn heute die individuelle Mobilität ganz oben steht, so ist doch den Mitbürgern viel mehr Beachtung zu schenken, die sich per Fahrrad / E-Bike fortbewegen. Das gilt für Velorouten zwischen den Ortsteilen, genauso wie für die Verbindung in das Oberzentrum Münster.

 

ü  Die Schulentwicklung muss sich immer am tatsächlichen Bedarf orientieren. Wir haben derzeit eine gut funktionierende Schullandschaft in allen Ortsteilen. Allerdings sollten wir der Betreuung unserer Kinder immer Beachtung schenken. Nachgefragte Betreuungsangebote müssen bedient werden können, um der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerecht zu werden. Ansonsten sind wir frei von Ideologien und offen für Diskussionen. Die oft zitierte Digitalisierung müssen wir aktiv mitgestalten. Kein Kind bleibt zurück! Kosten dürfen nicht ausschließlich zu Lasten der Eltern gehen.

 

ü  Tourismus und Kultur spielen in Senden eine zunehmende Rolle. Wir gestalten die Gemeinde bereits attraktiv – für unsere Bürger, aber auch für Besucher. Hier gilt es weiterhin, Kräfte zu bündeln und Ideen zu entwickeln.

Unter anderem mit Schloss Senden und dem Alten Zollhaus haben wir #Leuchtturmprojekte, die über die Kreisgrenzen hinweg Beachtung finden und die wir auch in den kommenden Jahren unterstützen wollen.

 

ü  Warum nicht den bereits erfolgreich verlegten Wochenmarkt auch zusätzlich oder nur samstags anbieten. DAS wäre ein Treffpunkt für Jung und Alt. Samstags morgens im Dorf – da haben sogar viele Arbeitnehmer Zeit. 😊

 

ü  Einen (kleinen) Bauernmarkt entweder regelmäßig in den Ortsteilen oder im wöchentlichen Wechsel in Bösensell und Ottmarsbocholt.

 

 

 

Unser letzter Flyer wurde leider nicht wirklich so verteilt, wie wir uns das erhofft hatten. Das ist super schade, aber hier ist der darin befindliche Inhalt:

 

Klima-Resulotion 08.10.2019

Folgende Resolution zum Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in der Gemeinde Senden wird beschlossen: 

 

„Der Rat der Gemeinde Senden 

 

a) erkennt den Klimawandel als Realität an und bekennt sich ausdrücklich zum Pariser Klimaschutzabkommen. Er stellt fest, dass die bisherigen Maßnahmen und Planungen nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Deshalb werden die gemeindlichen Anstrengungen, um dem Klimawandel entgegen zu wirken, weiter entwickelt und weiter erhöht. 

 

b) erkennt an, dass die Eindämmung des durch den Menschen gemachten Klimawandels in der gemeindlichen Politik sehr hohe Priorität besitzt und bei relevanten, kommunalen Entscheidungen grundsätzlich zu beachten ist.  

 

c) beschließt aufbauend auf dem Integrierten Klimaschutzkonzept von 2012 (KSK - Daten- und Faktenbasis 2010) eine Fortschreibung der Energie- und Klimaziele der Gemeinde Senden. Die Fortschreibung / Aktualisierung des beschlossenen KSK erfolgt unter Berücksichtigung aktueller gesetzlicher Vorgaben und der neueren technischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dabei sollen unter Berücksichtigung der Sektoren Mobilität, Wärme und Strom (Solarenergie, Windenergie und Biomasse) klar definierte Ziele mit zeitlichem Horizont und Reduktionsvorgaben formuliert und konkrete Maßnahmen vorgeschlagen werden, die auf Gemeindeebene umgesetzt werden können. Das aktualisierte Konzept soll schwerpunktmäßig ganz konkrete Umsetzungsempfehlungen geben und diese priorisieren. Die notwendigen Mittel hierfür werden überplanmäßig noch in 2019 bereitgestellt. 

 

d) formuliert für den Sektor Strom als kommunales Ziel die bilanzielle Energieautarkie aus erneuerbaren Energien im Gemeindegebiet bis 31.12.2025. Zur Realisierung dieses Zieles sind zwingend ein deutlicher Anstieg beim Ausbau von PV-Anlagen (auf kommunalen und privaten Liegenschaften) sowie die möglichst zügige Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen erforderlich. Der Rat der Gemeinde Senden bekennt sich daher zum Ausbau der Windenergie, um im Rahmen einer gemeindlichen Steuerung der Windenergie substanziell Raum zu geben. Die hierfür notwendige Flächennutzungsplanänderung wird weiterhin mit hoher Priorität fortgeführt. 

 

e) beauftragt die Verwaltung bei diesem Prozess die Bürgerschaft aktiv zu beteiligen und zu informieren. Hierfür wird ein Bürgerforum eingerichtet, um alle relevanten und interessierten gesellschaftlichen Gruppen an der Erarbeitung und Umsetzung kommunaler Klimaschutzaktivitäten zu beteiligen. Neben dem Klimaschutz sollen auch solche Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden, die die Anpassung an den Klimawandel beinhalten. Da Klimaschutz als Querschnittsaufgabe zu verstehen ist, wird hierzu ein Arbeitskreis mit Bediensteten aus allen Fachbereichen der Verwaltung unter Leitung der gemeindlichen Klimaschutzbeauftragten gebildet. Diese Maßnahmen laufen parallel zur Fortschreibung des KSK. 

 

f) beschließt ab 2020 ein jährliches Klimaschutzbudget, mit dem Anreize zur CO2-Vermeidung und Reduktion geschaffen werden sollen; mittelfristig wird eine Finanzierung dieses Budgets aus den Gewerbesteuereinnahmen aus Windenergieanlagen angestrebt; so kann ein höherer Hebel bei der CO2-Einsparung erreicht und zugleich ein Teil der Erträge der vor Ort erzeugten regenerativen Energie an private Haushalte zum Zwecke der Energieeinsparung / CO2-Reduktion zurückgegeben werden. 

 

g) fordert den Bürgermeister auf, dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über Fortschritte, Schwierigkeiten und die Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu berichten.  

 

h) appelliert an die Verantwortlichen von Land, Bund und EU, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Klimaschutzziele anzupassen, da es unter den derzeitigen Rahmenbedingungen noch nicht möglich ist, diese auf kommunaler Ebene vollständig einzuhalten. Vielmehr müssen Bund und Land die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen, die den Kommunen die Möglichkeit geben, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels zu ergreifen.“ 

 

 


Thema Wohnen in Senden

hier kommen in den nächsten Tagen Infos zur wohnbaulichen Entwicklung in Senden


Gewerbe in Senden

Hier werden Infos folgen zum Thema Gewerbe in Senden


ÖPNV in Senden

Ein spannendes Thema:

Hier ein kleiner Artikel aus der COE-Facebook-Seite:

 

https://www.facebook.com/KreisCOE/posts/1007259416141488

 

Das Münsterland wird mobil: Von Olfen bis Münster mit dem Schnellbus
Der Expressbus X90 im Kreis Coesfeld geht an den Start. Die Linie X90 verbindet die Kommunen Olfen, Lüdinghausen und Senden mit der Stadt Münster, verbindet aber auch das Münsterland in Richtung Datteln mit dem Ruhrgebiet.

 

Der Expressbus X90 im Kreis Coesfeld ist ein Projektbaustein im sogenannten Reallabor "Mobiles Münsterland". Das Reallabor beinhaltet neben der X90 noch weitere vielfältige Ideen zum Thema „Vernetzte Mobilität“. Zwischen den „Starken Achsen“ soll die gesamte Region durch flächendeckende Mobilitätsangebote verknüpft werden – wie beispielsweise Modulare Mobilstationen, On-Demand-Systeme, Autonomes Fahren und vieles mehr. Ansprechpartner für diese Themen ist das vom Land finanzierte Projektbüro „Mobiles Münsterland“ beim Zweckverband SPNV Münsterland.

 

 

 

 

Das Thema wird vermutlich im kommenden Jahr 2020 richtig spannend. Die ersten Busse könnten im Spätsommer 2020 gen Münster und zurück rollen.

 

 

siehe auch:

https://www.ruhrnachrichten.de/olfen/darum-ist-der-olfener-expressbus-fahrgast-schneller-in-muenster-als-der-autofahrer-1373847.html